„Andere Eltern“: Der fast normale Kita- und Helikopterwahnsinn

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint: In der mit Klischees beladenen deutschen Mockumentary „Andere Eltern“ versuchen sich sehr unterschiedliche werdende Mütter und Väter an der Gründung eines eigenen Kindergartens. Auch die nun erschienene zweite Staffel ist sehr strombergig und sehr lustig – und sehr schwer auszuhalten. Weiterlesen…

Miniserie „MaPa“: Wenn Papa plötzlich allein mit Baby dasteht

Wenn alles zu viel wird: Die Miniserie „MaPa“ wirft einen bedrückend echten Blick auf frischgebackene Eltern und Alleinerziehende am Rande der Verzweiflung. Mit humoristischen Überhöhungen, die wohl Protagonisten und Zuschauer*innen durch die sechs sonst so deprimierenden Folgen retten sollen. Weiterlesen…

„Kleine Germanen“ im Kino: So züchten Sie waschechten Neonazi-Nachwuchs heran

Ausschnitt aus dem Filmposter von „Kleine Germanen“ (Little Dream)

Lehr- und Zerrbild einer menschenverachtenden Ideologie, deren Vertreter das Gegenteil behaupten: In „Kleine Germanen“ erzählen zwei Filmemacher die traurige und wahre Geschichte eines Mädchens, das nicht aus seinem Neonazi-Umfeld ausbrechen konnte. Wie ein unfreiwilliger Werbefilm für die Erziehung nach NS-Methoden wirkt die Dokumentation stellenweise trotzdem. Und wie ein Wimmelbild. Weiterlesen…

Warum der Kinofilm „Der kleine Drache Kokosnuss: Auf in den Dschungel!“ nur wenig Spaß macht

Im neuen Kinofilm lernen Kokosnuss, Oskar und Mathilda den Wasserdrachen Wokki kennen (Universum Film)

Kokosnuss in orange? Mit einer anderen Stimme? Und so mehrdimensional? Wer Ingo Siegners Buch- und Hörspielvorlage kennt und mag, die daraus adaptierte TV-Serie aber nicht, wird mit dem neuen Kinofilm „Der kleine Drache Kokosnuss: Auf in den Dschungel“ so seine Probleme haben. Wie wir! Weiterlesen…

Ein paar Wahrheiten und Sorgen aus John Nivens „Alte Freunde“, die mir als Vater bekannt vorkommen

Der ehemalige A&R-Manager und heutige Drehbuch- und Romanautor John Niven (Foto: Erik Weiss)

John Niven arbeitet sich in seinem aktuellen Roman erneut an Sex, Drugs, Medienkritik, Kapitalismus, Freundschaft, seiner schottischen Heimat und an Familienrollen ab – leider bloß weit weniger bissig und überraschend als bei seinen Vorgängern. Eine Urlaubslektüre-Kritik. Weiterlesen…