Wie ich als Vater doch noch Geld für meine Kinder und die Rente anlege

Was ich heut‘ nicht kann besorgen: Finanzen und das Übermorgen haben mich bisher zu wenig interessiert. Evergreen hilft alltagsgestressten Eltern wie mir dabei, dass sich das ändert. Und Euch ja vielleicht auch.

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Life of Dad: Außer Kinderkram und Kleingeld nix in den Taschen. Dafür vielleicht bald auf der hohen Kante. (Foto: Kid A)

„Jetzt nicht!“

„Später!“

„Mach ich morgen!“

Früher – lies: bis jetzt – habe ich stets behauptet, dass ich als Vater keine Zeit mehr zur gepflegten Prokrastination habe. Niemals endende To-Do-Listen müssen effizient abgearbeitet werden, weil Arbeit, Alltag, Haushalt und Kinder keine freie Minute zum Rumbummeln lassen. Heute gestehe ich mir und Euch: Das ist nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte ist, dass man manche Dinge nicht mehr länger aufschiebt – sondern sie einfach gar nicht angeht. Wie zum Beispiel das bisher so leidige Thema der Finanzverwaltung und -planung.

Meine Frau kann das bestätigen: Ich bin grundsätzlich leider nicht der Typ, der vorausschauend in die Zukunft plant. Ich denke an den aktuellen Tag, vielleicht sogar an nächste Woche, während sie an die nächsten Jahre denkt. Dank Teilzeit bin ich zwar täglich viel – mehr als der bundesdeutsche Vaterdurchschnitt – für meine Kinder da. Dafür verdiene ich weniger Geld als andere Eltern für die eigene Rente und die Ausbildung unserer Söhne. In Interviews zu meinem Buch „Väter können das auch!“ kommentierte ich stets: Dass ich nicht da war, werden mir meine Kinder nicht vorwerfen können. Wo nun aber das Geld für ihr Jahr im Ausland oder das Studium ist, eventuell durchaus. Meine Frau arbeitet ebenfalls in Teilzeit, wir kommen gut über die Runden. Aber zum riesengroßen Sparen reichen unsere Einkommen nicht.

Anders als es Klischees, Umfragen und Zahlen zum Gender Pay Gap nahelegen, ist bei uns unsere Frau der Elternteil mit nicht nur mehr Einkommen, sondern auch mit mehr finanzieller Weitsicht. Sie hat nicht nur besser gespart als ich in ihrem bisherigen Berufsleben. Sie war es auch, die sich vor Jahren bei Madame Moneypenny anmeldete und sich jüngst wieder in passives Einkommen durch ETFs einlas. Ein ETF, kurz für „Exchange Traded Fund“ ist ein „börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines Index, wie beispielsweise des DAX, abbildet. Im Kern vereinen ETFs die Vorteile von Aktien und Fonds in einem Produkt“. Sage nicht ich, der Ahnungslose, sondern das Internet.

ETFs gelten, so meine bisherige Wahrnehmung als Zauberwort für Leute wie uns, die nicht auf kurzfristige Rekordgewinne durch zum Beispiel Aktienspekulation aus sind, sondern auf langfristige und möglichst sichere Vermehrung von auch überschaubarem Geld. Also das, was der in unserer Kindheit so hochgehaltene Bausparvertrag niemals war, erst recht nicht das gute alte Sparbuch. ETFs werden im Grunde überall als sicherste Anlegeform empfohlen. Meine alte Freundin Anna weiß das auch. Sie gründete die „Lazy Investors“ mit dem schönen und halbwegs junge Menschen wie mich ansprechenden Slogan „How To Make Altersvorsorge Suck Less“, und say what: Selbst für ihre Onlinekurse war ich bisher zu faul und, obwohl schon über 40, zu kurzsichtig. Sogar die Spendee-App, die mir einen Überblick über meine monatlichen Ausgaben und Einnahmen verschaffen würde, dümpelt ungenutzt auf meinem Smartphone rum. Bei mir ist außer im Biergarten Hopfen und Malz verloren. Und dort achte ich auch kaum aufs Geld.

Vom unabhängigen Schulfreund empfohlen

Warum ich von all dem berichte? Weil ich weiß, dass es sehr vielen Menschen so geht. Gerade hier in Berlin, wo die Mieten (von Eigentumspreisen ganz zu schweigen) seit Jahren explodieren, Gehälter aber stagnieren. Gerade jetzt, wo alles teurer wird. Und weil mir mit Evergreen nun ein Tool untergekommen ist, das Eltern wie mir und Euch helfen könnte.

Vorweg: I know, Finanzdienstleister genießen nicht unbedingt den besten aka selbstlosesten Ruf. Nur Profis blicken durch, und es gibt, wie in jeder Branche, gewiss schwarze Schafe, die nur dein Geld wollen. Nachdem ich also mit Evergreen in Kontakt trat beziehungsweise sie mit mir und wir eine Kooperation wie diese hier oder die mit Blogger*innen wie Alexa von Heyden andachten, fragte ich erstmal meinen alten Kumpel Andreas. Der kennt sich als studierter Finanzmathematiker und heutiger „Associate Finance Manager“ bestens aus. Evergreen aus Leipzig kannte er noch nicht, schaute sich die laut eigener Aussage „digitale Plattform für die Finanzplanung, Altersvorsorge und Kapitalanlage, bei der Transparenz, Verständlichkeit und faire Preise an vorderster Stelle stehen“ für mich aber mal an. Seine ungefilterten Eindrücke und Reaktionen:

„Liest sich auf der Homepage und was die Backgrounds angeht alles sehr gut 👍🏻“

„Die Kostenstruktur klingt für mich nachvollziehbar, verständlich und transparent.“

Auf meinen kritischen Hinweis, dass auf einer eigenen Homepage natürlich keine Kritik erkennbar wird, antwortete er mit Blick auf Evergreens Partnerbank:

„BaFin, Depotbank DAB BNP Paribas und Presseauftritte klingen für mich aber erstmal seriös 👍🏻“

Meine Kernfrage war schließlich die, ob er Menschen wie mir ruhigen Gewissens empfehlen würde, über Evergreen zu investieren. Seine Antwort:

„Naja, am Ende handelt es sich halt um Evergreen Aktienfonds mit spezieller Ausgestaltung je nach Risikoprofil. Was komplett Neues steckt da jetzt nicht hinter. Aber deren Service, Angebot und Kostenstruktur sehen ziemlich gut aus.“

Okay, dachte ich mir, klingt gut genug. Let’s do it.

Was kann Evergreen angeblich alles?

Evergreens Vision ist „eine mühelose und unterhaltsame Altersvorsorge für alle“. Da sind wir uns schon mal einig, nichts anderes will ich auch. Das Unternehmen wirbt unter anderem mit Userfreundlichkeit, Transparenz, Sicherheit – und Gebührenfreiheit. Hier ein firmeneigener Überblick:

So vergleicht Evergreen sich selbst mit anderen Vermögensverwaltern

Laien wie ich fragen sich an dieser Stelle natürlich: Wo ist der Haken? Spoiler, es gibt einen, vielleicht sogar zwei – die aber nicht wirklich welche sind. Dazu komme ich noch.

Für die Anmeldung sollten Ihr Euch etwas Zeit nehmen. Man wird als Neukunde oder -kundin zwar ruckelfrei durch den Prozess geführt, aber bevor Ihr sogenannte Depots für Euch und/oder Eure Kinder eröffnen könnt, stellt Euch Evergreen erstens diverse Fragen dazu, welcher Risikotyp Ihr seid und verlangt (zurecht und qua Gesetz) einen digitalen Identitätsnachweis per Postident. Der hat bei mir ein bisschen länger gedauert, weil mein Personalausweis abgelaufen war und ich den neuen, vor Wochen beantragten erst noch beim Bürgeramt abholen musste, aber das nur am egalen Rande ;-). Nicht wundern: Wenn Ihr von Evergreen zum Beispiel einen 10-Euro-Startgutscheincode wie etwa STARTXEG erhalten habt, könnt Ihr den erst am Ende des Prozesses eingeben.

Ihr könnt nun ein einmaliges Startkapital wählen, das per Bankeinzug einzahlbar ist sowie eine monatliche Sparsumme. Es gibt dabei keine Mindesthöhe, ab ein Euro ist alles machbar. Die Raten sind jederzeit veränderbar und auch das eingelegte Geld könnt Ihr jederzeit zurückholen, falls Ihr es Euch doch anders überlegt. Ich habe zum Beispiel zu Beginn ein paar hundert Euro eingelegt und zahle nun monatlich einen kleineren dreistelligen Betrag ein. Geld, auf das ich im Alltag gerade noch verzichten könnte, und falls es doch mal knapp würde: Weg ist das (zumindest langfristig) ja nicht. Nach Ermittlung meiner Risikokennzahl prognostizierte Evergreen mir 5 bis 7 Prozent Ertrag pro Jahr (Zielrendite nach Kosten) sowie ein Risiko von +- 7 Prozent pro Jahr (prognostizierte Wertschwankung). Heißt so viel wie: Auch hier existieren Risiken, das Geld wächst nicht ausschließlich wie auf Muttis Sparbuch, auch ein Rutschen ins Minus ist theoretisch möglich. Deswegen sind ETFs nur bei längerem Anlagehorizont sinnvoll, Schwankungen werden so ausgeglichen. Maria, eine Mitarbeiterin von Evergreen, bestätigt mit auf Nachfrage: „100 Prozent Sicherheit ist bei Finanzanlagen nicht möglich. Zu 95 Prozent aber ist Dein Geld nie komplett weg, da müsste was großes Schlimmes passieren.“ Und selbst wenn Evergreen pleite ginge, gehöre investierte Geld nicht zur Insolvenzmasse, sondern sei Sondervermögen und bliebe so in seiner Fondshülle.

Auch meine weiteren Fragen beantwortet mir Maria so transparent und ehrlich, wie ich es mir von allen Finanzberater*innen wünschen würde. Evergreen rufe zum Beispiel deshalb keine Gebühren auf, weil sie Werksverkauf, Vertriebsstelle und Fondhersteller in einem seien. Man brauche für ETF-Anbieter keine Servicegebühr wie andere Plattformen. Schön und gut sage ich, dann verdient Ihr Euer Geld mit den Fondskosten pro Jahr. Die klingen auf der oben gezeigten Grafik im Vergleich mit denen anderer Anbieter nämlich zwar immer noch moderat, aber 0,59 Prozent heißt eben auch: Wenn ich nur 1000 Euro anlege, zahle ich pro Jahr 5,90 Euro Fondskosten. Häkchen 1: Geschenkt ist leider nichts. Dafür nimmt Evergreen dir halt ein bisschen Hirnschmalz ab: Meine Frau wollte wissen, warum sie nicht lieber direkt bei Brokern in ETFs investieren sollte, zum Beispiel bei Trade Republic. Maria gibt zu: Man kann dort günstiger wegkommen, das stimmt. Aber bei Evergreen gebe es mehr Service, Kund*innen müssten weniger selbst tun und könnten ihre Strategie trotzdem immer wieder überprüfen oder überprüfen lassen. Es sei halt auch eine Frage der Risikobereitschaft: Bei Evergreen sei die Rendite etwas geringer als bei anderen Brokern, dafür sei dort das Risiko viel höher, durch Schwankungen zeitweise viel verlieren zu können.

Und was macht Evergreen eigentlich mit meinem Geld, wenn es einmal in seine sogenannten Ying- oder Yang-Fonds eingelegt wurde? Wie nachhaltig ist das nun? Finanziere ich damit unwissentlich Kriege oder andere Vorhöfe zur Hölle? Mir wird versichert, dass Waffen- und Ölunternehmen auf keinen Fall dabei wären. Evergreen habe eine Ausschlussliste sowie eine Positivliste, zum Beispiel für Projekte von Aufbaubanken. Mehr zum Thema Nachhaltigkeit stellt das Unternehmen auf seinem Blog vor, auf LittleYears.de gibt es dazu ein ausführliches (in Kooperation entstandenes) Interview mit Julia Geithner, Nachhaltigkeitsexpertin bei Evergreen.

Auch bei dem Thema räumt Maria ein: „Wir investieren auch in Indices. Also in Körbe, in denen viele Unternehmen drin stecken. Wir wählen dort ausschließlich die nachhaltigen Versionen aus. Aber im Tech-Indice etwa stecken auch Apple und Co. drin. Kund*innen können leider nichts en detail ausschließen.“ Zumal auch hier wieder der Leitspruch gelte: Je kleiner man das Universum macht, desto größer wird das Risiko. Häkchen 2.

Endlich denkt mal jemand an die Kinder!

Dose links, Dose rechts: Für die Kinder sind ihre gesparten 30 Euro Taschengeld viel. Für ihre langfristige Zukunft leider nicht.

Innerhalb des Depots bei Evergreen kann ich diverse einzelne Pockets eröffnen und mein Geld so schön konkret auf verschiedene Sparziele verteilen, zum Beispiel Urlaub, Fahrrad oder die ultrarare Vinylplatte der Lieblingsband. Und, vielleicht das Wichtigste: Seit Juli ist endlich auch die Eröffnung von Kinderdepots möglich. Dort könnt Ihr unabhängig von Euren eigenen Sparplänen nicht nur selbst für Euren Nachwuchs langfristig Geld sparen, sondern auch die Verwandtschaft dazu einladen, dies mit zu tun. Ein Vorteil: „Neben dem Sparerpauschbetrag besitzt jedes Kind in Deutschland auch einen eigenen Grundfreibetrag sowie einen Sonderausgabenpauschbetrag. Mit diesen Freibeträgen können insgesamt jährlich Depoterträge bis zu einer Höhe von 10.581 Euro steuerfrei realisiert werden“, wie es im Blog von Evergreen dazu heißt. Ein anderer Vorteil: Wenn die Kinder volljährig sind, gehört das Geld ihnen. Und zumindest aus meiner eigenen Dorfjugend weiß ich noch: Der Wunsch nach dem eigenen Führerschein samt Auto oder dem „Work & Travel“-Jahr in Australien kommt aus Perspektive der eigenen Eltern schneller, als den meisten lieb sein kann.

Fazit: Ich kann heute unmöglich sagen, ob Evergreen mir für den Start meines Rentnerlebens geholfen haben wird oder nicht. Ich weiß ja nicht mal, ob ich solange dabei bleiben werden, wenngleich ich weiß, dass diese Art der Anlageform nur dann sinnvoll ist. Was ich aber weiß, ist, dass die Zugänglichkeit von Evergreen mir geholfen hat, mich wenigstens ein Mindestmaß mit dem so leidigen Thema zu beschäftigen und ich nach bisheriger Abwägung glaube sagen zu können, dass sich auch andere Eltern durch ein dortiges Investment nicht in den Ruin stürzen.

Ach so: Ich verzichte an dieser Stelle übrigens auf personalisierte Rabbattcodes und dergleichen. Damit mir niemand unterstellt, ich wolle hier nur Kohle machen. Für dieses Sponsored Posting bekam ich freilich welche, und ich weiß auch schon, was ich mit ihr machen werde: Sie in Depots bei Evergreen anlegen – oder das Dach unserer Kleingartenlaube flicken lassen. Weil Immobilien ja ebenfalls noch immer nicht die schlechteste Anlegeform sind. Auch wenn ich für „richtige“ zumindest bisher noch nicht genug gespart habe und das in Berlin, ich erwähnte es bereits, in Zukunft auch eher schwerer als leichter wird. Aber das ist ein anderes Thema.

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