Die Kindershow „Pfiff-ICH“ erklärt Arbeit und Reklame

Willy ist ein kreativer Typ. Der gebürtige Berliner ist unter anderem Autor der Bücher „Berlin Fucking City“ und “Berlin Fucking City 2“, Erfinder der derben Comicsatire „Deutsches Fleisch“, Gesellschaftskritiker, Sänger und Musiker, Podcaster, Absender der Facebook-Seite „Snickers für Linkshänder“ sowie Moderator. Beim TedX-BSEL stellte er sich als Futurist und Optimist vor, das ein oder andere YouTube-Video bestätigt diese Selbsteinschätzung. Willy ist aber auch polarisierender Kommentator – man überfliege nur ein paar seiner ausführlichen Facebook-Postings.

Neuerdings ist Willy Kramer auch Gastgeber einer angeblichen Kindershow. „Pfiff-ICH“, die „Sendung mit Pfiff!“, wird moderiert von seinem neuen Alter Ego Dr. Artjom Khasan. Khasan sei ein „Wahnsinniger“, „ein Mann von vorgestern, der im ‚gestern‘ eine Show moderiert, die heute läuft aber sich mit Morgen beschäftigt“, erklärt Kramer auf Facebook und nennt diesen Stil „Retro-Absurd™“.

Tatsächlich ist „Pfiff-ICH“ eine nicht immer lustige, dafür stets kranke Show wie aus dem Ostfernsehen. Der Kapitalismus wird hingenommen und gleichzeitig zerfetzt. In der ersten Folge erklärt Khasan das Konstrukt von Arbeit, in der zweiten Folge Sinn und Unsinn von Werbung. „Pfiff-ICH“ kommt dabei mit einem wahrhaftigen Titellied um die Ecke, das nur von der Melodie her wie „Balu und seine Crew“ klingt: „A wie Atommodell, Z wie Zyklon B, alles was die Menschen machen tut am Ende weh.“

P.S.: Nein, das zweite Video ist nicht gesperrt. Einfach die ersten zehn Sekunden abwarten.

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