So sieht es im Gehirn eines Fünfjährigen beim Musikhören aus

„What Need Angel“ heißt das Ding, mit dem ein britischer Designer und Künstler Hirnströme visualisiert haben will. Sieht gut aus, da drinnen!

Ein Fünfjähriger hört Burial - und so sehen dann seine Hirnströmungen aus (Screenshot)

Ein Fünfjähriger hört Burial – und so sehen dann seine Hirnströmungen aus (Screenshot)

Sieht es so im Kopf eines Fünfjährigen aus, wenn er bestimmte Musik hört? Wahrscheinlich nicht, verzeiht also bitte die wissenschaftlich hanebüchene Überschrift dieses Postings. Die folgende Visualisierung aber scheint dem Prozess, den Musik im menschlichen Gehirn auslöst, doch recht nahe zu kommen. „What Need Angel“ ist laut Macher Peter Crnokrak eine „synästhetische Transkription der reagierenden Hirnströme eines fünfjährigen Jungen, während er Musik hört“. Wer es genauer wissen will – auf Vimeo etwa führt Crnokrak sein Vorgehen wie folgt aus:

„What Need Angel is a synesthetic transcription of the brainwave response of a five year old boy while listening to music. The project aims to develop a systematic methodology that allows for primal biological experiences to be visualised to facilitate the understanding of the emotional responses to stimuli.

The computational video uses dynamic particle animation segments that are woven together to form a seamless, though at times jarring, reflection of the music listening experience. Particle behaviours such as size, speed, colour and direction of movement are all determined by the user’s passive brainwave responses to music stimuli.

The project was accomplished using a commercially available electroencephalograph headset that measures qualitative and quantitative changes in neural activity when a stimulus is experienced. The first session involved the recording of EEG responses to music in a darkened room. In a second session entirely devoid of music, the boy was exposed to a continuous array of visual stimuli such as solid colours, gradient colours and variably animated geometric shapes. The neural responses to the visual arrays that matched the EEG audio responses were used to devise an architecture for the visual transcription of the music experience. The key to the piece was devising a visual system who’s form and compositional dynamics matched the response to music.“

 

Die Musik stammt vom Londoner Electro-Künstler Burial. Nicht auszumalen, wie die Visualisierungen beim Genuss von, sagen wir, Metallica aussehen würden.

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