Ein Kinder- und Elterntraum: Hier könnt Ihr Hörspiele und -bücher (fast) ohne Ende streamen

Der Streamingdienst Deezer hat unter dem Namen „Audiobooks by Deezer“ eine exklusive App für Hörbücher und Hörspiele gelauncht. Taugt die was? Ein Test.

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Grrrrroße Auswahl, auch für kleine oder mittelgroße Kinder: Deezers neue App „Audiobooks by Deezer“

Wenn unsere Kinder gerade mal nicht im Kinderladen, im Hort, auf einem Spielplatz oder im Freibad rumtoben und die Glotze zuhause ausbleibt, haben sie jeder so ihre Lieblingshobbys. Kid B (4) bastelt, malt und baut gerne, Kid A (6) „liest“ Comics oder hört Hörspiele. Er hat einen Schuber voller CDs, so wie ich ihn vor 20 Jahren als DJ für irgendwelche Garagenpartys im Freundeskreis auch hatte, mit dem Unterschied, dass er zwischen „Der kleine Drache Kokosnuss“, „Michel aus Lönneberga“ oder „Die jungen Drachenretter“ anstatt aus „Crossing All Over“-Samplern, „BRAVO“- und „Fetenhits“ oder „Bambule“ auswählt. Er hat aber auch ein Problem: Die CDs landen seit Jahren regelmäßig NICHT wieder in dem Schuber oder gar ihren (längst zerbrochenen) Hüllen, sondern auf dem Dielenboden und deshalb voller Kratzer und Risse früher oder später im Müll. Die Lösung liegt nah: Ein Audio-Streamingdienst müsste her, mit dem er buchstäblich kinderleicht nach altbekannten und neuen Hörspielen suchen kann, ohne von anderem Kram abgelenkt zu werden. Als Deezer mich fragte, ob ich ihre neue App „Audiobooks by Deezer“ testen möchte, habe ich also dankend angenommen.

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„1 Preis, 2 Apps, unbegrenzte Möglichkeiten“

Deezer wurde 2007, anfangs als reiner Musikstreamingdienst, in Paris gegründet. Mittlerweile zählt er neben Spotify, Amazon Music Unlimited und Apple Music zu einem der verbreitetsten Anbieter seiner Art weltweit. Hörbücher und Hörspiele für Erwachsene und Kinder gehören seit Jahren ebenfalls zum Programm, ähnlich wie bei der Konkurrenz. Warum nun also eine separate App für Angebote, die längst Teil des Portfolio sind? Ganz einfach und eigentlich logisch: der Übersicht und Nutzer*innenfreundlichkeit wegen. Und weil es sowas Naheliegendes bisher noch nicht gibt. Es gibt neben Apps von Musikstreamingdiensten, die Musik, Hörbüchern, Hörspielen und Podcasts anbieten, zwar auch Apps von Diensten, die sich auf Hörbücher und Hörspiele spezialisiert haben. Aber die kosten in der Regel pro Monat at least 9,99 Euro – und dafür gibt es eben keine Musik dazu. Bei Deezer aber gibt es die separate Audiobooks-App für iOS und Android gratis für alle Kundinnen und Kunden on top, die eines der zahlungspflichtigen anderen Abonnements beziehen, also Deezer Premium, Family, HiFi oder Student und damit angefangen bei einem Preis von nur 4,99 Euro pro Monat.

So sieht Deezers neue Audiobooks-App aus

Warum es so eine separate App braucht? Die Vorteile liegen neben der fehlenden Ablenkung auf der Hand beziehungsweise dem Bildschirm des Devices Eurer Wahl:

  • redaktionell kuratierte Inhalte (im Tab „Entdecken“)
  • Suche: gute Organisation der Inhalte nach Genres, Neuheiten, Empfehlungen
  • Offline-Funktion (Inhalte können heruntergeladen werden, besonders gut geeignet für etwa längere Bahnfahrten)
  • eigene Bibliothek (mit Kategorien „Heruntergeladen“, „Favoriten“, „Bereits angehört“, „Angefangen“)
  • Lesezeichen: Alle angefangenen Inhalte können dort weitergehört werden, wo man zuletzt aufgehört hat → „Angefangen“
  • Sleep Timer
  • Kids Modus (Kinder-Modus): nur ausgewählte Inhalte für Kinder
  • Barrierefreie App für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen

Nie mehr zerkratzte CDs

Die angekratzten CDs können nun völlig abkratzen! (Nur runterfallen oder nass werden darf so ein iPad, Smartphone oder ähnliches Endgerät bloß nicht.)

Für mich persönlich heißt das: Wenn ich neue Musik – beruflich zum Glück täglich „nötig“ – oder Podcasts hören will, zum Beispiel meinen Lieblingspodcast „Baywatch Berlin“ oder, eitel wie ich bin, meinen eigenen neuen 90er-Podcast NEVER FORGET, dann schmeisse ich einfach die bisherige App von Deezer an. Wenn ich ein Hörbuch hören möchte – man kommt ja dank Alltagsstress, Bingewatchabenden und Social-Media-Rumgescrolle kaum noch zum Bücher lesen – dann wäre meine Wahl „Audiobooks by Deezer“. Siehe oben: „1 Preis, 2 Apps, unbegrenzte Möglichkeiten“, wie Deezer es selbst nennt. Ich kann u.a. aus Neuheiten, Klassikern, Bestsellern, Sachbüchern, Humor, „Urlaubslektüre“ und englischen Hörbüchern auswählen, sogar nach einigen bestimmten Synchronsprecher*innen. Nur die ungelesenen Bücher, die hier seit Monaten rumliegen, zu denen es bisher keine Audioversion gibt, müsste ich schon noch selbst lesen. Luxusprobleme, schon klar.

Helden bei Tag und auch bei Nacht: „PJ Masks“, auch in der App Audiobooks by Deezer gleich entdeckt

Im Test mit den Kindern gestaltet sich „Audiobooks by Deezer“ ähnlich selbsterklärend, sie kommen schnell damit klar: Die Kacheln mit den Covermotiven und dem Play-Button kennen sie bereits von anderen Apps, Hörspiel-Held*innen aus neuen und alten Reihen wie „Super Wings“, „Paw Patrol“, „Bibi Blocksberg“, „Biene Maja“, „Miraculous“ und „PJ Masks“ oder Geschichten wie „Das Dschungelbuch“ und „Die kleine Spinne Widerlich“ kennen sie von Netflix, aus unserer Kinderbuchsammlung oder von besagten zerkratzen CDs. Der Konzentration kommt selbst dieses gebündelte Angebot freilich nur bedingt entgegen: Wenn eine CD einmal im Spieler liegt und funktioniert, wird sie auch – mal mit, mal ohne Kopfhörer – bis zum Schluss gehört. In einer App ist die nächste, vielleicht ja doch noch bessere Geschichte nur einen Klick entfernt. So kommt es oft vor, dass eine Entscheidung nach Minuten wieder revidiert wird. Aber gut, da kann die App ja nichts dafür. Und immerhin bleibt es hier ausgeschlossen, dass die Kinder aus Versehen (oder gar aus Interesse) Songs der 187 Straßenbande anhören.

Achtung: Als ich den vermeintlichen Kids-Modus über das Tab „Entdecken“ aufrief, hielt ich zwei Punkte für optimierungswürdig: Erstens eine Anordnung, die nicht nur sämtliche Einzelfolgen im Programm, sondern zuerst den Dachtitel, etwa „Die Wilden Hühner“, und darunter dessen einzelnen Folgen anzeigt. Und zweitens eine altersgerechtere Unterteilung, also eine Trennung nicht nur nach „Erwachsene“ und „Kids“, sondern außerdem zum Beispiel in „Für die Kleinsten“, „Für Schulkinder“ und „Für Teenager“, damit der Vierjährige sich nicht wider besseren Wissens (eine Anordnung nach „Länge“ ist möglich, aber er kann ja eh noch nicht lesen) ein zu komplexes zweistündiges Abenteuer anmacht. Doch siehe da: Auch daran hat Deezer bereits gedacht – Eltern müssen lediglich den richtigen Kids-Modus über die Einstellungen (rechts oben unter „Meine Hörbücher“) aktivieren.

So oder so: Selbst in einer kindersicheren Umgebung wie dieser App hier sollte der Medienkonsum nicht völlig unbetreut stattfinden, finde ich. Sonst würden unsere Jungs sich nämlich auf Netflix auch ständig „Ninjago“ und damit eines der wenigen Kinderprogramme aussuchen, das ich wegen seiner dystopischen Ernsthaftigkeit, seiner ewigen Kampfszenen, seiner idiotischen und viel zu umfassenden Storylines (die Folgen sind nicht in sich abgeschlossen) und seiner latenten Aggression wirklich hasse. Aber das nur am Rande.

Fazit

Mein Fazit ziehe ich frei nach Tocotronic: Die Idee ist gut, die Welt dafür bereit. Wer ohnehin bereits Deezer-Kunde oder -Kundin ist, hat nichts zu verlieren und sollte unbedingt einen Test wagen. Wer das noch nicht ist, sollte ebenso einen Test wagen: Deezer Premium kann drei Monate lang kostenlos getestet werden, kostet danach 9,99 Euro pro Monat und kann jederzeit gekündigt werden.

Ein offenkundiges Hardware-Problem bleibt zumindest für Eltern leider bestehen: Um den Kindern einen auch noch so guten Streamingdienst an die Hand beziehungsweise ans Ohr geben zu können, braucht man ein entsprechendes Endgerät. Bei uns wäre das entweder das iPhone von Mama und Papa, das wir selbst brauchen, der Laptop, der kein Spielzeug ist oder eben das iPad, auf das schon etliche andere Kinderspiele geladen wurden. Und auch die sind ebenda nur einen Klick entfernt; die Gefahr, dass die Jungs sich streiten, wild darauf herumdrücken und anderes anmachen, bleibt groß. Von der Gefahr, dass das Tablet mal wieder auf den Boden fällt, ganz zu schweigen. Es bräuchte also ein exklusiv für Kinder produziertes Device, das stoß- und wasserfest ist und nichts anderes tut, als Hörbücher und Hörspiele abzuspielen, mit allen gegebenen Funktionen. Klar, es gibt diese Toniebox, aber die ist uns mit 15 Euro pro Figur aka pro Geschichte zu teuer. Da kann ich ja gleich zwei DVDs im Elektrofachmarkt auf dem Wühltisch grabbeln, statt mir fürs gleiche Geld eine Monatsflatrate zu gönnen. Also: Vielleicht kann Deezer oder sonst wer, der das hier liest, Eltern und Kindern einen weiteren großen Gefallen tun und so eine Mini-Boombox mit Monitor oder Ähnliches erfinden. 10/10 would buy!

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Über Deezer:

Deezer ist ein französischer Musikstreaming-Dienst, auf dem du neben 56 Millionen Songs Tausende Podcasts (unter anderem Deezer Originals wie „Das kleine Fernsehballett“ mit Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier, das True-Crime-Format „Das Böse“ oder den Fiction- Podcast „CROSSxKREUZUNG“) sowie Hörbücher und Hörspiele findest. Unsere Apps sind klar strukturiert und designt, die Nutzung ist einfach und das Hörerlebnis ist personalisiert. Je nach deinem Geschmack und Hörverhalten bekommst du nur für dich erstellte Playlists vorgeschlagen sowie Flow, eine Art personalisiertes Radio mit unendlicher Musik ganz nach deinem Geschmack.

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