Über Blogger und PR-Anfragen

Vor ein paar Monaten auf der re:publica 2015. Plötzlich steht Mamabloggerin Andrea vor mir und fragt, ob ich mal meine Meinung in eine Kamera sprechen möchte. Es ginge um die Beziehung zwischen PR-Agenturen und Bloggern und was aus Bloggersicht so gar nicht ginge. Und weil mir zu diesem Thema prinzipiell schrecklich viel einfällt und ich vor offenen Mikros viel zu selten die Klappe halten kann, sagte ich kurzerhand zu. Seht deshalb in den ersten zwei Minuten des folgenden Videos eine nuschelnde und ungeschminkte Version meiner selbst – aber hey, es war nur ein Take!

Klar, Macher und Absender des Videos ist ein „Onlinejournal für PR und Medien“, für die ich mein hummerrotes Gesicht hiermit ebenfalls hergegeben habe. Aber manche Selbstverständlichkeiten kann man eben nicht oft genug wiederholen – auch wenn ich von diesem Spannungsfeld, dessen Ausreizung mich auf manchen Elternblogs und deren Social-Media-Kanälen regelmäßig aufregt, hier auf dem Blog bisher kaum ein Wort verloren habe. Dafür über Kettenbriefe und die Privatsphäre unserer Kinder, zum Beispiel.

Disclaimer am Rande: Seit Bestehen dieses Blogs bin ich noch auf keine der regelmäßigen „Kooperationsanfragen“ eingegangen. Aus moralischen Gründen, finanziellem Desinteresse und wegen meines Selbstverständnis als Journalist, würde ich gerne sagen. Vielleicht war aber bisher kein Angebot verlockend genug.

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Ein Kommentar

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